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Berechnung von Bewegungszeit, Geschwindigkeit und Tempo

Erfahren Sie, wie Strava die Bewegungszeit im Vergleich zur verstrichenen Zeit berechnet und warum Ihre Geschwindigkeit oder Ihr Tempo möglicherweise von den Werten einer Aktivität oder den Messwerten Ihres GPS-Geräts abweichen kann.

Verfasst von Marie

Was ist der Unterschied zwischen Bewegungszeit und verstrichener Zeit?

Die verstrichene Zeit ist der Zeitraum zwischen dem Starten einer Aktivität auf deinem Gerät oder Smartphone und dem Beenden der Aktivität. Dazu gehören Ampeln, Kaffeepausen, Toilettenpausen und Fotostopps. Die Bewegungszeit dagegen gibt an, wie lange du aktiv warst. Strava versucht, diese Zeit anhand der GPS-Daten, Distanz und Geschwindigkeit deiner Aktivität zu berechnen. Wir verzichten auf die Berechnung des Laufs, wenn Du die Pausetaste betätigst und stattdessen die Bewegungszeit direkt vom Gerät abliest.

Wann zeigt Strava die Bewegungszeit an und wann die verstrichene Zeit?

In den Details jeder Aktivität zeigen wir sowohl die Bewegungszeit als auch die verstrichene Zeit an. Weil die Bewegungszeit am besten zeigt, wie lange du aktiv warst – insbesondere bei Sportarten wie Laufen und Radfahren –, priorisiert Strava in der Regel die Bewegungszeit und das Tempo basierend auf der Bewegungszeit im Aktivitäten-Feed, auf Aktivitätsbildschirmen und -seiten, bei Herausforderungen, Zielen und Statistiken. Es gibt jedoch Ausnahmen:

  • Wenn eine Laufaktivität als Rennen gekennzeichnet ist, verwenden wir die verstrichene Zeit (und die darauf basierende Geschwindigkeit bzw. das Tempo), da alle Stoppen in deine Zeit für das Rennen einfließen.

  • Dazu gehören bestimmte Indoor-Sportarten wie Yoga und Gewichtstraining sowie im Freien ausgeübte wie Skifahren und Surfen. (Hinweis: Die Geschwindigkeit beim Skifahren basiert trotzdem auf der Bewegungszeit).

  • Segmente und Bestzeiten basieren immer auf der verstrichenen Zeit, da hier wie bei Wettkämpfen inaktive Zeiten zu der Zeit dazuzählen, die du benötigst, um vom Start ins Ziel zu gelangen.

Warum weicht die Bewegungszeit meiner Aktivität von der meines Freundes ab?

Bei Radfahraktivitäten nutzt Strava GPS-Daten, um zu ermitteln, ob du dich fortbewegst. Eine schlechte GPS-Verbindung kann zu Fehlalarmen führen, wenn die GPS-Daten Ihrer Aktivität Strava signalisieren, dass Sie sich bewegen, obwohl dies nicht der Fall ist.

Auch Faktoren wie GPS-Drift, GPS-Signalverlust oder eine unregelmäßige GPS-Aufzeichnung können dazu führen, dass Ihre Aktivität eine Distanz angibt, die größer oder kleiner ist als die tatsächlich zurückgelegte Strecke. Wenn Strava beispielsweise aufgrund mangelhafter GPS-Daten in derselben Zeit von einer längeren zurückgelegten Distanz als bei einer anderen Person ausgeht, ergeben sich daraus unterschiedliche Berechnungen der Durchschnittsgeschwindigkeit.

Beim Aufzeichnen von Laufaktivitäten nutzt Strava den Beschleunigungssensor deines Geräts, um zu erkennen, ob du dich bewegst. Du kannst deine Bewegungszeit beim Aufzeichnen eines Laufs mit der Strava-App steuern, indem du die App manuell anhältst, wenn du eine Pause machst. Wenn Sie diese Option wählen, dabei aber nicht konsequent vorgehen, könnte dies zu einer überhöhten Bewegungszeit führen.

Warum weicht die durchschnittliche Geschwindigkeit meiner Aktivität auf Strava von der meines GPS-Geräts ab?

Strava verwendet die aufgezeichneten GPS-Daten beim Hochladen von Fahrten, um unsere Version deiner Bewegungszeit zu berechnen. Während des Uploads verwendet Strava unabhängig davon, ob du die Aktivität mit unserer App oder dem Gerät eines Drittanbieters aufgezeichnet hast, einen Geschwindigkeitsschwellenwert, um zu ermitteln, ob du eine Pause machst. Möglicherweise verwendet Ihr Gerät oder Ihre Plattform eine andere Methode als Strava, um Ihre Statistiken zu berechnen.

Betrachten wir zum Beispiel den Vorgang, bei dem ermittelt wird, wie viel Zeit bei einer Aktivität mit Ausruhen und wie viel mit Bewegung verbracht wird. Was gilt als Pause? Eine Inaktivität von 1, 3, 10 oder 20 Sekunden? Und wie gering muss deine Geschwindigkeit sein, dass du als inaktiv betrachtet wirst? Bei einer Sekunde gibt es unter Umständen zu viele falsche positive Werte und 20 Sekunden sind vielleicht zu strikt. Eine Berechnungsmethode muss gegenüber einer anderen nicht unbedingt richtig oder falsch sein, aber unserer Meinung nach nutzen wir Standards, auf die sich die meisten Sportler einigen können.

Beim Hochladen von Läufen stützt sich Strava auf die aufgezeichnete „Timer-Zeit“ – also den Zeitpunkt, zu dem die App oder das Gerät aus der Pause zurückgesetzt wurde –, um die Bewegungszeit zu ermitteln. Solange Ihr Gerät herkömmliche Pausen aufzeichnet, berücksichtigt Strava alle Pausen in der Datei – unabhängig davon, ob Ihr Gerät automatisch pausiert oder Du die Pausetaste manuell betätigst. Wichtig ist, dass du die Pausenfunktion konsistent nutzt. Wenn die Aktivitätsdatei Pausenereignisse enthält, entfernt unser Server zusätzliche inaktive Zeiten nicht. Wenn Du überhaupt keine Pausen einlegst, berechnet unser Server die Bewegungszeit anhand der aufgezeichneten GPS-Daten. Auch hier gilt: Selbst wenn die verstrichene Zeit identisch ist, kann es sein, dass Strava die Bewegungszeit anders berechnet als andere Plattformen.

Warum ist meine Geschwindigkeit so hoch?

Strava berechnet deine Höchstgeschwindigkeit, daher kann es aufgrund von GPS-Fehlern vorkommen, dass der Wert höher ausfällt als erwartet. Strava berechnet die Höchstgeschwindigkeit anhand der höchsten erfassten Geschwindigkeit zwischen zwei GPS-Koordinaten in deiner Aktivität. Wenn beispielsweise eine GPS-Koordinate ±50 Fuß von Ihrem tatsächlichen Standort entfernt aufgezeichnet wird und die nächste GPS-Koordinate ebenfalls ±50 Fuß von Ihrem tatsächlichen Standort entfernt, jedoch in die andere Richtung, geht Strava davon aus, dass Du dich schneller bewegst, als Du es tatsächlich tust, da die Distanz zwischen den beiden GPS-Koordinaten nicht genau ist.

Der Diagramm in der Analyse ist leicht geglättet, da wir nicht jeden Datenpunkt, sondern etwa jeden dritten darstellen, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das Analysediagramm zeigt daher in der Regel nicht dieselbe Höchstgeschwindigkeit wie in der Aktivitätsstatistik, weil die Daten hier geglättet sind.

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